GRUNDLAGEN DES LINKAUFBAUS
Von Backlink-Strategien bis zur praktischen Umsetzung
Linkaufbau (Linkbuilding) ist ein Prozess, bei dem wir Verlinkungen (Backlinks) von anderen, thematisch relevanten Websites auf unsere eigene Website erhalten. Das klingt zunächst einfach, ist jedoch in Wirklichkeit eine der effektivsten und zugleich komplexesten Strategien der Suchmaschinenoptimierung.
Die Definition des Linkaufbaus
Linkaufbau bedeutet nicht einfach nur, Links zu sammeln. Vielmehr handelt es sich um eine strategische und taktische Tätigkeit, die:
- auf bewusster Planung basiert
- Relevanz und Qualität priorisiert (nicht die Menge)
- auf langfristige Ergebnisse ausgerichtet ist
- auf dem Aufbau echter Beziehungen beruht (nicht auf Manipulation)
- beiden Seiten einen Mehrwert bietet (keine einseitige Ausnutzung)
Warum wird es auch „Herausverlinkung“ genannt? Ein Verweis (Backlink) ist der eigentliche Link, der von einer Website auf eine andere zeigt. Wenn wir beispielsweise in einem größeren Blog einen Link platzieren, der auf unsere Website führt, ist dies eine Verlinkung auf unsere Seite. Der Prozess des Linkaufbaus beschreibt, wie wir diese Verweise erhalten, während die Strategie festlegt, warum und wo wir sie platzieren.
Warum ist Linkaufbau im Jahr 2025 so wichtig?
Man hört heutzutage häufig den Mythos, dass Linkaufbau „nicht mehr funktioniert“ oder dass Google Links nicht mehr berücksichtigt. Das ist jedoch weit von der Wahrheit entfernt. Linkaufbau ist nicht nur nicht tot – er ist auch 2025 eines der stärksten Werkzeuge der Suchmaschinenoptimierung geblieben. Allerdings muss er heute anders umgesetzt werden als noch vor einigen Jahren.
Was bedeutet Linkaufbau eigentlich?
Wenn andere Websites auf deine Seite verlinken, ist das so, als würden sie Google eine Empfehlung über dich aussprechen. Die Suchmaschine interpretiert dies so: Wenn mehrere vertrauenswürdige Quellen deine Website erwähnen, bietest du wahrscheinlich wertvolle, zuverlässige und nützliche Inhalte. Je mehr hochwertige Links auf dich verweisen, desto größer ist die Chance, dass deine Seite weit oben in den Suchergebnissen erscheint.
Die Zahlen sprechen für sich
Laut Studien der SEO-Branche zählen Verlinkungen – die sogenannten Backlinks – im Ranking-System von Google nach wie vor zu den stärksten Faktoren. Ein gutes Linkprofil kann zu 40–50 % beeinflussen, auf welcher Position eine Seite in den Suchergebnissen erscheint. Seiten auf Platz eins erhalten im Durchschnitt Verlinkungen von 8–10 verschiedenen Websites. Bei Seiten auf Platz zwei und drei ist diese Zahl in der Regel deutlich geringer.
Das bedeutet: Je mehr wertvolle Links auf dich verweisen, desto größer ist die Chance, weiter nach vorne zu rücken.
1. Gute Links entstehen nicht zufällig
Hinter den meisten starken Links stehen bewusste Strategien und gezielter Beziehungsaufbau. Wenn du dir die Websites deiner Wettbewerber ansiehst und analysierst, woher sie ihre Verlinkungen erhalten, erkennst du fast immer ein klares Muster:
– Kooperationen, Fachportale, Interviews, Artikel oder Partnerschaften stehen dahinter.
Eine schwache oder vernachlässigte Website hingegen erhält keine Links von selbst – schlicht deshalb, weil niemand sie interessant genug findet, um darauf zu verlinken.
2. In wettbewerbsintensiven Märkten entscheidet der Linkaufbau
Heute kann nahezu jeder gute Inhalte schreiben. Doch Google bewertet nicht nur, was du schreibst, sondern auch, wer hinter dir steht.
Wenn deine Wettbewerber über mehr und qualitativ hochwertigere Links verfügen, werden sie im Vorteil sein – selbst dann, wenn dein Inhalt detaillierter oder besser geschrieben ist.
Linkaufbau ist daher kein Luxus, sondern ein fester Bestandteil des Wettbewerbs.
3. Links vermitteln Vertrauen und Autorität
Für Google sind Links vergleichbar mit fachlichen Empfehlungen. Sie signalisieren:
„Diese Website ist wertvoll und vertrauenswürdig.“
„Diese Website ist wertvoll und vertrauenswürdig.“
„Dieser Inhalt bietet echten Mehrwert für die Leser:innen.“
Dies nennt man eine redaktionelle Empfehlung (editorial vote) – etwas, das sich nicht manipulieren lässt. Solche Verlinkungen erhältst du nur dann, wenn deine Website es wirklich verdient.
4. Technisches SEO allein reicht heute nicht mehr aus
Moderne Website-Systeme (wie WordPress oder Shopify) sind technisch bereits gut optimiert. Auch die Erstellung von Inhalten ist einfach geworden – nahezu jeder kann einen Blog betreiben.
Doch wenn niemand auf deine Website verweist, bleibst du unsichtbar. Gute Inhalte entfalten ihren Wert erst dann, wenn andere sie entdecken und weiterempfehlen. Und dafür braucht es Links – von echten Menschen, auf echten Websites.
Die Zeit schneller, billiger Tricks ist vorbei. Heute zählen Qualität, Glaubwürdigkeit und Zusammenarbeit.
Hochwertige Links gehören auch heute noch zu den wichtigsten Vertrauenssignalen für Google.
Wenn du langfristige Ergebnisse erzielen willst, solltest du eines nicht ignorieren: Linkaufbau ist keine Option, sondern eine der stärksten Säulen der Suchmaschinenoptimierung.
Begriff und Arten von Backlinks
Einfach ausgedrückt ist ein Backlink (auf Deutsch: Rückverweis oder externer Link) ein Link, der von einer anderen Website auf deine eigene Seite verweist. Dabei kann es sich um einen anklickbaren Text oder ein Bild handeln, über das Besucher – und Suchmaschinen – auf deine Website gelangen.
Aus Sicht von Google ist dies vergleichbar mit einer Empfehlung durch eine andere Website, weshalb Backlinks zu den wichtigsten Vertrauenssignalen in der Suchmaschinenoptimierung zählen.
Die wichtigsten Arten von Backlinks
1. Dofollow-Links – die „klassischen“ Links
Dies sind jene Verlinkungen, die von Google aktiv verfolgt und in die Bewertung des Rankings einbezogen werden.
Die Suchmaschine überträgt sogenanntes „Link Juice“, also Ranking-Power, von der verlinkenden Seite auf die Zielseite.
Je mehr starke, thematisch relevante Dofollow-Links du hast, desto glaubwürdiger erscheint deine Website in den Augen von Google.
<a href="https://www.beispiel.es">Anklickbarer Text</a>
Warum sind sie wichtig?
Sie liefern den größten SEO-Wert. Hochwertige Dofollow-Links verbessern die Position deiner Website in den Suchergebnissen.
2. Nofollow-Links – sie geben keine SEO-Power weiter, bringen aber Traffic
Links mit dem Attribut rel="nofollow" signalisieren der Suchmaschine: „Gib keinen Ranking-Wert weiter.“
Sie fließen nicht direkt in die SEO-Bewertung ein, können jedoch Traffic und Markenbekanntheit generieren.
<a href="https://www.beispiel.es" rel="nofollow">Anklickbarer Text</a>
Wo begegnet man ihnen?
- In Foren, Kommentaren und sozialen Netzwerken
- In nutzergenerierten Inhalten
- In Werbeanzeigen und Affiliate-Links
Warum sind sie dennoch sinnvoll?
Auch wenn sie kein „Link Juice“ weitergeben, können sie Traffic und Vertrauen aufbauen und helfen dabei, ein natürliches Linkprofil zu entwickeln.
3. Sponsored-Links – für bezahlte Inhalte
Seit 2019 kennzeichnet Google bezahlte Links mit einem eigenen Attribut: rel="sponsored".
Dies sorgt für Transparenz und macht klar, welche Links Teil von Werbung oder gesponserten Inhalten sind.
<a href="https://www.beispiel.es" rel="sponsored">Gesponserter Inhalt</a>
Wann solltest du sie verwenden?
- Bei bezahlten Anzeigen und PR-Artikeln
- Wenn du Geld für eine Verlinkung erhältst
4. UGC-Links – für nutzergenerierte Inhalte
Das Attribut rel="ugc" (User Generated Content) bezieht sich auf Links, die von Nutzer:innen erstellt wurden.
<a href="https://www.beispiel.es" rel="ugc">Kommentar oder Forenbeitrag</a>
Typische Einsatzbereiche:
- Blog-Kommentare
- Forenbeiträge
- Bewertungen und Kommentare
Diese sind aus SEO-Sicht in der Regel weniger wertvoll, können jedoch zur Aktivität und Glaubwürdigkeit der Website beitragen.
Backlinks nach ihrer Herkunft
Redaktionelle Links (Editorial Links)
Dies sind die wertvollsten Links, da sie nicht erbeten, sondern verdient werden.
Sie werden von Redakteur:innen oder Content-Ersteller:innen gesetzt, die deine Website tatsächlich als nützlich erachten.
Typischerweise stammen sie von:
- Nachrichtenportalen und Fachmagazinen
- Blogartikeln, die dich als Quelle zitieren
- Inhalten, die deine Website freiwillig erwähnen
Diese Links gelten aus Sicht von Google als die natürlichsten und glaubwürdigsten.
Aktiv aufgebaute Links
Hier suchst du selbst aktiv nach Möglichkeiten: Du nimmst Kontakt zu Blogger:innen, Partner:innen oder Publishern auf und bittest um eine Verlinkung.
Zu dieser Kategorie gehören:
- Gastbeiträge (Guest Blogging)
- Linktausch
- Konkurrenzbasierter Linkaufbau
Auch diese sind wirksam, sofern sie in einem natürlichen Umfeld und mit wertvollen Inhalten umgesetzt werden.
Native Links
Diese gehören zur Struktur einer Website und werden nicht primär zu SEO-Zwecken eingesetzt.
Dazu zählen beispielsweise:
- Links in Navigationsmenüs
- Verlinkungen im Footer
- Interne Links auf Kategorieseiten
Auch wenn sie für das Ranking weniger Gewicht haben, tragen sie zu einer besseren Nutzererfahrung bei und helfen Suchmaschinen bei der Crawling-Struktur.
Ein Backlink ist nicht nur ein technisches Element, sondern eine Vertrauensbeziehung zwischen Websites.
Google interpretiert Links als eine Art „Stimmen“ – je mehr und je glaubwürdigere Quellen für dich „abstimmen“, desto stärker wird die Position deiner Website.
Das Geheimnis erfolgreichen Linkaufbaus: Qualität vor Quantität.
Ein einziger glaubwürdiger, thematisch relevanter Dofollow-Link von einer starken Quelle ist mehr wert als hundert schwache Nofollow-Verlinkungen.
Wie funktioniert die Linkbewertung von Suchmaschinen?
Für Google und andere Suchmaschinen sind Links vergleichbar mit Empfehlungsschreiben in der Welt des Internets. Wenn eine andere Website auf dich verweist, sendet sie im Grunde die Botschaft: „Diese Seite ist sehenswert, nützlich und vertrauenswürdig.“
Doch nicht jede Empfehlung ist gleich viel wert. Suchmaschinen achten heute nicht nur darauf, wie viele Links auf eine Seite verweisen, sondern auch darauf, aus welcher Quelle sie stammen, in welchem Kontext sie stehen und wie natürlich sie entstehen. Ein einzelner hochwertiger Link kann mehr wert sein als hundert schwache.
Der ursprüngliche PageRank-Algorithmus – wo alles begann
Als Larry Page und Sergey Brin 1996 den Vorläufer von Google entwickelten, war die Grundidee revolutionär: Je mehr Links auf eine Seite verweisen, desto wichtiger ist diese Seite. Dieses einfache Prinzip machte Google Anfang der 2000er-Jahre erfolgreich und ließ frühere große Suchmaschinen wie AltaVista oder Lycos schnell hinter sich.
Damals reichte es tatsächlich aus, wenn viele Links auf eine Seite zeigten — Google ging davon aus, dass das, was viele empfehlen, auch gut sein muss.
Die moderne Linkbewertung: mehr als nur eine einfache Anzahl
Seitdem hat sich das Web jedoch massiv verändert. Google zählt heute nicht mehr nur Links, sondern analysiert deren Qualität, Herkunft und Natürlichkeit.
Der Wert eines Links wird von Dutzenden Faktoren bestimmt – sehen wir uns die wichtigsten an.
Die Autorität der Quellseite (Domain Authority, Domain Rating)
Nicht jede Domain ist gleich wertvoll. Google – ebenso wie SEO-Tools wie Moz, Ahrefs oder Majestic – ordnet Websites Kennzahlen zu, die zeigen, wie stark und vertrauenswürdig eine Seite ist. Links von Seiten mit hoher Autorität (z. B. Nachrichtenportale oder bekannte Magazine) haben deutlich mehr Gewicht. Links von spamverdächtigen oder schwachen Seiten zählen hingegen kaum – und können im schlimmsten Fall sogar schaden.
Thema und Relevanz
Google berücksichtigt auch, worum es auf der verlinkenden Seite thematisch geht. Wenn beispielsweise eine Gesundheitsseite auf die Website einer Zahnarztpraxis verlinkt, ist das eine relevante Verbindung. Erhält dieselbe Seite jedoch einen Link von einem Autowerkstatt-Blog, ist dieser weniger wertvoll, da die Themen nicht zusammenpassen.
Die Relevanz wird beeinflusst durch:
- das Thema der Quellseite,
- das Umfeld des Links (welcher Text ihn umgibt),
- den Ankertext (Anchor Text),
- und wie stark sich die beiden Websites thematisch überschneiden.
Die Qualität der verlinkenden Seite
Nicht nur die Domain ist entscheidend, sondern auch die konkrete Unterseite, von der der Link stammt. Selbst auf starken Domains können sich schwache Seiten befinden – etwa veraltete oder vernachlässigte Unterseiten, die keinen echten Mehrwert bieten.
Qualitätsmerkmale können sein:
- aktuelle und originelle Inhalte,
- eine gut strukturierte Seite,
- fachliche Glaubwürdigkeit (z. B. Nennung des Autors),
- Verlinkungen von anderen hochwertigen Websites.
Anchor Text – der anklickbare Text
Der Anchor Text (also das Wort oder die Wortgruppe, auf die geklickt wird) hilft Google zu verstehen, worum es auf der jeweiligen Seite geht.
<a href="https://www.beispiel.es">guter SEO-Artikel</a>
„guter SEO-Artikel“ ist hier der Anchor Text. Wenn viele Seiten mit demselben Keyword auf dich verlinken, signalisiert das, dass sich die Seite mit genau diesem Thema beschäftigt – wird der Begriff jedoch künstlich und übermäßig oft wiederholt, kann dies als Spam gewertet werden.
Am besten ist ein natürlicher und abwechslungsreicher Anchor Text, zum Beispiel:
- „SEO-Tipps für Unternehmer“
- „SEO-Tipps zur Suchmaschinenoptimierung“
- fachliche Glaubwürdigkeit (Nennung des Autors),
- „wie du dein Google-Ranking verbesserst“
Die Position des Links auf der Seite
Für Suchmaschinen hängt der Wert eines Links stark davon ab, wo er sich auf der Seite befindet. Die wertvollsten Links stehen meist am Anfang des Inhalts, da sie sowohl vom Nutzer als auch vom Suchroboter zuerst wahrgenommen werden. Links, die im mittleren Teil eines Artikels platziert sind, gelten ebenfalls als stark, da sie ein natürlicher Bestandteil des Textflusses sind. Links am Ende eines Artikels erhalten bereits deutlich weniger Aufmerksamkeit, weshalb ihr SEO-Wert als mittelmäßig einzustufen ist. Den geringsten Wert haben Links in der Sidebar oder im Footer, da sie sich häufig wiederholen, weniger relevant sind und von Suchmaschinen mit geringerem Gewicht bewertet werden.
Frische und Natürlichkeit der Links
Google beobachtet, wann und in welchem Tempo eine Website neue Links erhält. Tauchen plötzlich Hunderte neuer Verlinkungen von fragwürdigen Seiten auf, kann dies unnatürlich wirken. Wächst das Linkprofil jedoch schrittweise und organisch, ist das ein Vertrauenssignal. Dies bezeichnet man als Link Velocity – also die „Geschwindigkeit“ der Linkentstehung. Ein positives Zeichen ist eine kontinuierliche, natürliche Linkentwicklung statt plötzlicher, kampagnenartiger Spitzen.
Frische Links = frisches Vertrauen
Neue Links sind besonders wertvoll, da sie zeigen, dass deine Website auch heute noch relevant, aktuell und nützlich ist. Erhalten auch ältere Inhalte neue Verlinkungen, bedeutet das aus Sicht von Google:
„Diese Seite ist weiterhin aktuell und für Nutzer wertvoll.“
Links sind daher keine technischen Tricks, sondern Vertrauensbrücken im Internet. Wer sie bewusst, ethisch und konsequent aufbaut, kann sich langfristig eine stabile und starke Position in den Google-Suchergebnissen sichern.
Linkbuilding ist somit kein Relikt der Vergangenheit – sondern auch 2025 einer der wichtigsten Grundpfeiler der Suchmaschinenoptimierung.
Gute vs. schlechte Links: Es ist nicht egal, wer und wie auf dich verweist
Links sind nicht gleichwertig – im Gegenteil, manche können deiner Website sogar schaden. So wie eine gute Empfehlung Vertrauen schafft, kann ein Verweis aus einer schlechten Quelle in den Augen von Google Misstrauen auslösen. Deshalb ist es entscheidend zu verstehen, was als wertvoll gilt und welche Links als riskant einzustufen sind.
Was macht einen Link „gut“?
Gute Links bringen nicht nur Traffic, sondern stärken auch die Autorität deiner Website. Sie stammen von Websites, deren Thema, Stil und Inhalt natürlich zu deinem Angebot passen.
Relevante thematische Quelle
Google bewertet es positiv, wenn ein Link von einer Seite stammt, die zum gleichen Fachgebiet gehört wie deine.
Ein Verweis von einem Marketingblog auf eine SEO-Dienstleistung ist beispielsweise vollkommen logisch. Wenn jedoch ein Waffengeschäft auf einen Artikel über ein Café verlinkt, ist das völlig irrelevant – und entsprechend wertlos.
Von einer glaubwürdigen, vertrauenswürdigen Website
Links von autoritativen Websites sind stärker. In der Branche spricht man hier von „Domain Authority“ oder „Domain Rating“.
Ist die verlinkende Website bekannt, wird regelmäßig aktualisiert und erzielt gute Platzierungen in den Google-Suchergebnissen, sendet das ein positives Signal an die Suchmaschine: Diese Seite ist vertrauenswürdig.
Natürlich und aufgrund einer redaktionellen Entscheidung platziert
Der beste Link ist derjenige, den du nicht selbst angefragt hast, sondern den jemand freiwillig setzt, weil er deinen Inhalt als wertvoll empfindet.
Dabei handelt es sich um einen sogenannten Editorial Link, also eine redaktionelle Verlinkung.
Wenn ein Blogger dich in seinem Artikel erwähnt, weil er deinen Beitrag hilfreich findet, ist das die hochwertigste Art von Link, die du erhalten kannst.
In einem sinnvollen Textkontext eingebettet
Der Link erscheint nicht in einer reinen Linkliste, sondern als natürlicher Bestandteil des Inhalts.
In einem Satz, der einen echten Informationsbezug hat – zum Beispiel:
„Weitere SEO-Tipps findest du auf esvv-blog.es/seo.“
Für Google ist dies ein Signal dafür, dass der Link dem Inhalt einen echten Mehrwert verleiht.
Dofollow-Typ
„Dofollow“-Links sind jene, die Google tatsächlich bei der Bewertung des Rankings berücksichtigt.
„Nofollow“-Links (etwa in Kommentaren oder Werbeanzeigen) geben zwar keinen SEO-Wert weiter, können aber dennoch Traffic bringen – daher sollten sie nicht abgelehnt, sondern lediglich ausgewogen eingesetzt werden.
Welche Links sollten vermieden werden?
Schlechte Links entstehen meist nicht durch menschliche Entscheidungen, sondern durch automatisierte Prozesse, Linktausch oder Spam-Seiten. Sie helfen deiner Website nicht, sondern können das Vertrauen der Suchmaschinen in dein Angebot sogar schwächen.
Linkfarmen und künstliche Netzwerke
Eine „Linkfarm“ ist eine Website, die ausschließlich zu dem Zweck existiert, auf andere Websites zu verlinken.
Erhältst du von einer solchen Quelle einen Link, ist das kein Mehrwert, sondern ein Risiko – denn Google stuft diese Seiten als unseriös ein.
Zu viele identische Anchor Texte
Wenn der Großteil deiner Links mit demselben Keyword auf dich verweist (z. B. „SEO-Dienstleistung“), wirkt das unnatürlich.
Die Algorithmen von Google erkennen solche „künstlichen“ Muster inzwischen und können die Website dafür sogar abstrafen.
Minderwertige, spamartige Websites
Ist die Quelle eines Links voll von Werbung, Pop-ups oder offensichtlich ohne echten Inhalt, gilt sie aus Sicht von Google als schwache Quelle.
Besonders verdächtig ist es, wenn die Seite nicht indexiert ist – also in Google gar nicht auffindbar ist.
Plötzliche Linkflut (unnatural link surge)
Wenn innerhalb kurzer Zeit sehr viele Links auf deine Website verweisen, ist das ebenfalls ein Warnsignal.
Ein natürliches Linkprofil wächst schrittweise, nicht von einem Tag auf den anderen.
Vermutet Google künstlichen Linkaufbau, kann dies zu einer Herabstufung im Ranking führen.
Schlechter Kontext oder irrelevanter Inhalt
Der Wert eines Links hängt auch davon ab, welcher Inhalt ihn umgibt.
Befindet sich ein Link in einem spamverdächtigen, mit Keywords überladenen Absatz, leidet die Glaubwürdigkeit.
Google bewertet heute die Qualität des Inhalts gemeinsam mit dem Link – ein schlechter Kontext kann also die Stärke des Links deutlich mindern.
Gute Links sind das Ergebnis echter Beziehungen, während schlechte Links künstlich erzeugte Abkürzungen darstellen.
In den Augen von Google ist ein Link ein Vertrauens- und Qualitätsindikator – nicht nur eine technische Kennzahl.
Wenn du langfristig denkst, solltest du Linkbuilding genauso behandeln wie eine Partnerschaft:
Du suchst vertrauenswürdige Quellen, schaffst gemeinsamen Mehrwert und baust dein Netzwerk auf natürliche Weise auf.
So wird Linkbuilding nicht zum Risiko, sondern zu einer nachhaltigen Investition in deine Online-Glaubwürdigkeit.
Linkbuilding-Strategie – Wie du Vertrauen bei Suchmaschinen gezielt aufbaust
Linkbuilding darf kein zufälliger oder rein intuitiver Prozess sein. Damit es echte Ergebnisse liefert, braucht es eine bewusst geplante Strategie – du musst genau wissen, warum, woher und wie du Links aufbaust. Erfolgreiches Linkbuilding bedeutet nicht, „möglichst viele Links“ zu sammeln, sondern die richtigen Links zur richtigen Zeit von den richtigen Quellen zu erhalten.
Strategie und Taktik – zwei unterschiedliche Ebenen
Im Bereich des Linkbuildings werden die Begriffe Strategie und Taktik häufig miteinander verwechselt.
Die Strategie legt die Richtung fest: was du erreichen willst, warum und welche Art von Links du dafür benötigst.
Die Taktik beschreibt hingegen, wie du dieses Ziel erreichst.
Die Strategie ist also das „Warum“, die Taktik das „Wie“.
Ein Beispiel: Dein Ziel kann es sein, die Glaubwürdigkeit deiner Website und ihre organische Platzierung zu verbessern. Als Taktiken kannst du dafür Gastbeiträge, Broken-Link-Building oder den Aufbau eines professionellen Netzwerks einsetzen.
Die 5-stufige Linkbuilding-Strategie
Damit du deine Links nicht nur sammelst, sondern gezielt und bewusst aufbaust, solltest du diesen fünf logischen Schritten folgen.
Schritt 1 – Bestandsaufnahme: Wo stehst du aktuell?
Bevor du irgendetwas unternimmst, solltest du zunächst dein bestehendes Linkprofil analysieren.
Von welchen Websites erhältst du aktuell Verlinkungen? Sind diese hochwertig und relevant oder befinden sich darunter auch schwache, spamartige Links?
Dafür gibt es ausgezeichnete Tools wie die Google Search Console, Ahrefs, Moz oder SEMrush.
Diese zeigen dir, wie viele Links du hast, aus welchen Quellen sie stammen und wie vertrauenswürdig die verlinkenden Seiten sind.
Schritt 2 – Wettbewerbsanalyse
Im nächsten Schritt analysierst du, was deine Mitbewerber tun.
Von welchen Websites erhalten sie Links? Welche Portale verweisen auf sie? Gibt es Quellen, von denen sie regelmäßig Links bekommen, du aber noch nicht?
Dieser Schritt hilft dir dabei, Potenziale zu erkennen – und mögliche Partner zu identifizieren, mit denen du ebenfalls in Kontakt treten könntest.
Schritt 3 – Zieldefinition: Was willst du erreichen?
Effektives Linkbuilding braucht klare Ziele.
Zum Beispiel:
- Möchtest du innerhalb von 6 Monaten 20 hochwertige Backlinks aufbauen?
- Willst du für bestimmte Keywords bessere Google-Rankings erzielen?
- Oder möchtest du schlicht die Autorität deiner Website (Domain Rating) steigern?
Deine Ziele sollten messbar, realistisch und zeitlich definiert sein. Das gibt deiner Arbeit eine klare Richtung und erleichtert die spätere Bewertung der Ergebnisse.
Schritt 4 – Identifikation von Link-Magnet-Inhalten
Nicht jede Seite deiner Website eignet sich dafür, Links zu erhalten.
Für erfolgreiches Linkbuilding sind sogenannte linkable Assets entscheidend – also Inhalte, die andere Websites gerne weiterempfehlen.
Das können zum Beispiel sein:
- eine ausführliche, gut recherchierte Fachanleitung,
- eine aktuelle Studie oder Statistik,
- eine hilfreiche Infografik,
- oder ein kostenloses Tool, ein Rechner oder eine Übersichtsseite.
Sind solche Inhalte vorhanden, basiert Linkbuilding nicht mehr auf aufdringlichen Anfragen, sondern auf einem echten Mehrwert.
Schritt 5 – Linkakquise: die taktische Umsetzung
Sobald die strategische Grundlage steht, folgt die praktische Umsetzung.
Es gibt zahlreiche Methoden, um Links zu gewinnen – doch allen gemeinsam ist ein Prinzip: anderen Websites einen Mehrwert zu bieten.
Einige bewährte Taktiken:
- Ressourcenseiten-Linkbuilding: Finde in deiner Branche Seiten, die Sammlungen mit „nützlichen Links“ pflegen, und schlage ihnen deinen Content vor.
- Gastblogging: Verfasse hochwertige Artikel für themenrelevante Websites und erhalte im Gegenzug eine Verlinkung.
- Broken-Link-Building: Finde defekte Links und biete deinen eigenen, thematisch passenden Content als Ersatz an.
- Skyscraper-Technik: Erstelle bessere, aktuellere und umfassendere Inhalte als bestehende Top-Artikel und informiere jene, die auf das Original verlinkt haben.
- Beziehungsaufbau mit Influencern: Langfristig eine der wertvollsten Taktiken, da professionelle Kontakte auf natürliche Weise zu neuen Links und Erwähnungen führen.
Die Grundlage einer guten Strategie: Mehrwert, Geduld und Glaubwürdigkeit
Linkbuilding ist keine schnelle Lösung, sondern eine langfristige Investition in Glaubwürdigkeit. Es geht nicht darum, in kurzer Zeit möglichst viele Links zu sammeln, sondern darum, Schritt für Schritt und stabil ein Netzwerk aus Vertrauen rund um deine Website aufzubauen. Genau darauf achten Suchmaschinen: Wer arbeitet konsequent und ethisch – und wer versucht, schnelle Ergebnisse durch Manipulation zu erzielen.
Die beste Linkbuilding-Strategie ist daher jene, bei der Inhalte, Beziehungen und Vertrauen gemeinsam wachsen.
Wenn du echten Mehrwert schaffst und andere diesen erkennen, werden die Links ganz von selbst kommen – und genau an diesem Punkt ist Suchmaschinenoptimierung keine rein technische Aufgabe mehr, sondern organischer Erfolg.
Natürliche Backlinks gewinnen – Wenn Links von selbst entstehen
Die höchste Stufe des Linkbuildings ist erreicht, wenn du nicht aktiv nach Links suchst, sondern andere von sich aus auf dich verlinken. Das ist die ideale Situation: Der Inhalt deiner Website ist so wertvoll und nützlich, dass andere freiwillig darauf verweisen. Das nennt man natürliche Backlinks – und für Google ist dies das verlässlichste Signal dafür, dass deine Website echten Mehrwert bietet.
Erstelle wirklich herausragende Inhalte
Die Grundlage natürlicher Links ist immer hochwertiger Content. Wenn du in deinem Themenbereich den umfassendsten, beststrukturierten Leitfaden oder die fundierteste Studie erstellst, werden andere Websites ganz automatisch darauf verlinken. Ein detaillierter, gut geschriebener Artikel, der Leser:innen tatsächlich hilft, etwas zu verstehen oder ein Problem zu lösen, erhält deutlich häufiger Links als oberflächliche Inhalte.
Was Inhalte wirklich verlinkbar macht:
- Ergebnisse aus eigener Forschung oder praktischer Erfahrung,
- klar strukturierte, sauber formatierte Absätze,
- Bilder, Grafiken, Tabellen und visuelle Elemente,
- eine eigene Tonalität oder ein neuer Blickwinkel,
- regelmäßige Aktualisierung – damit Leser:innen und Google sehen, dass der Inhalt aktuell ist.
Erstelle originale Studien und Daten
Das Internet ist voll von kopierten und zusammengefassten Informationen – originale Daten hingegen sind Gold wert. Wenn du eigene Studien, Umfragen oder Statistiken erstellst, werden Fachportale und Journalist:innen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dich verlinken, sobald sie über das Thema schreiben.
Beispiele für originale Datenquellen:
- Branchenstudien oder Umfragen,
- Ergebnisse aus eigener Forschung oder praktischer Erfahrung,
- Zusammenfassungen von Markttrends,
- Analysen auf Basis eigener Kundendaten,
- jährliche Reports oder statistische Übersichten.
Solche Inhalte bringen nicht nur Links, sondern bauen auch fachliche Autorität auf – etwas, das Google besonders hoch bewertet.
Erstelle „Link-Magnet“-Inhalte
Nicht jeder Inhalt ist gleichermaßen attraktiv für den Linkaufbau. Es gibt bestimmte Content-Typen, die besonders häufig geteilt und verlinkt werden. Diese nennt man linkable Assets – also „Link-Magnete“.
Die beliebtesten Link-Magnet-Formate:
- Infografiken (leicht verständliche, visuelle Zusammenfassungen),
- kurze, erklärende Videos,
- interaktive Rechner und Tools,
- öffentlich zugängliche Datenbanken,
- thematische Übersichtsseiten (z. B. „Die 10 besten Tools 2025“).
Je nützlicher und praxisorientierter ein Inhalt ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass andere Websites darauf verlinken.
Ohne Promotion keine Sichtbarkeit
Selbst der beste Content ist wertlos, wenn ihn niemand findet. Um natürliche Links zu gewinnen, ist es unerlässlich, deine Inhalte sichtbar zu machen. Dabei geht es nicht um bezahltes Linkbuilding, sondern um gezielte Kommunikation: Je mehr relevante Menschen von deinem Content erfahren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand darauf verlinkt.
Wo und wie solltest du promoten?
- teile deine Inhalte in fachlichen Communities (LinkedIn, X/Twitter),
- versende sie per Newsletter oder über Fach-Mailinglisten,
- binde Influencer oder Branchenpartner ein,
- reiche Artikel oder News bei Online-Magazinen ein,
- beteilige dich an Foren, in denen deine Zielgruppe aktiv ist.
Das Ziel ist nicht, „um Links zu bitten“, sondern Mehrwert zu zeigen. Wenn andere Websites erkennen, dass dein Content nützlich und relevant ist, werden die Links ganz von selbst entstehen.
Natürliches Linkbuilding ist eine der ethischsten und langfristig wirksamsten Formen der Suchmaschinenoptimierung.
Es geht nicht um Manipulation, sondern um Wertschöpfung und Vertrauensaufbau.
Wenn dein Content Menschen wirklich hilft, aktuell, gut strukturiert und fachlich fundiert ist, werden andere Websites im Laufe der Zeit von selbst auf dich verlinken.
Diese Art von Link gilt in den Augen von Google nicht nur als stark, sondern als ehrliche Empfehlung – und ist deshalb die wertvollste von allen.
Beziehungsaufbau und Outreach – die menschliche Seite des glaubwürdigen Linkbuildings
Einer der wichtigsten, aber zugleich am wenigsten technischen Aspekte des Linkbuildings ist das, was im Hintergrund passiert: der Beziehungsaufbau. In den Augen von Google ist ein Link ein Vertrauenssignal – in der Realität ist er jedoch auch ein Vertrauensprozess zwischen Menschen. Hinter guten Links stehen meist echte Kooperationen, fachliche Beziehungen und ein gegenseitiger Werteaustausch – nicht automatisierte Standardmails oder massenhafte Kontaktanfragen.
Die Kunst des Outreach
„Outreach“ bedeutet nichts anderes als eine bewusste, strategische Kontaktaufnahme mit Website-Betreibern, Redakteuren, Journalist:innen oder Blogger:innen.
Ziel ist es, einen Mehrwert anzubieten – etwa einen Gastbeitrag, aktuelles Fachmaterial oder einen inhaltlich wertvollen, zitierfähigen Content –, der auch für deren Zielgruppe nützlich ist.
Guter Outreach ist kein Aufdrängen, sondern ein fachlicher Dialog, bei dem das gemeinsame Interesse im Vordergrund steht: Beide Seiten sollen davon profitieren.
Grundprinzipien eines effektiven Beziehungsaufbaus
Personalisierte Kommunikation
Die meisten Menschen erhalten täglich allgemeine Standardnachrichten – diese landen oft schon nach der ersten Zeile im Papierkorb.
Eine erfolgreiche Kontaktaufnahme ist immer persönlich: Du zeigst, dass du die jeweilige Website wirklich kennst, ihre Inhalte gelesen hast und weißt, warum eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.
Eine kurze, aufmerksam formulierte Nachricht ist mehr wert als hundert automatisierte E-Mails.
Relevanz steht über allem
Nicht jede Website passt zu dir – und du passt auch nicht zu jeder Website.
Es lohnt sich nur, Kontakt zu jenen aufzunehmen, die sich in derselben Branche oder im gleichen thematischen Umfeld bewegen wie du.
Auch Google bewertet es positiv, wenn eine Verlinkung thematisch eng verbunden ist – noch wichtiger ist jedoch der menschliche Faktor.
Wenn jemand spürt, dass dein Angebot wirklich zur eigenen Zielgruppe passt, ist die Bereitschaft zur Zusammenarbeit deutlich höher.
Zuerst geben, dann fragen
Outreach bedeutet nicht, sofort um einen Link oder eine Erwähnung zu bitten.
Zuerst solltest du Mehrwert liefern: relevante Daten, einen hilfreichen Artikel, eine neue Perspektive oder auch eine fachliche Empfehlung.
Erkennt die andere Seite, dass du nicht nur aus Eigeninteresse schreibst, sondern ihren Content tatsächlich bereicherst, entsteht Kooperation viel eher.
Die besten Beziehungen entstehen genau so – auf gegenseitigem Nutzen und Vertrauen basierend.
Ausdauer und Geduld
Nicht jede Kontaktaufnahme führt sofort zu einem Ergebnis.
Outreach ist wie Säen: Nicht jedes Samenkorn geht auf, doch wer konsequent und sauber arbeitet, wird ernten.
Eine Rückmeldequote von einer Antwort auf zehn Anfragen ist bereits ein gutes Ergebnis – entscheidend ist die kontinuierliche, respektvolle Präsenz.
Wer nicht aufgibt und langfristig Beziehungen aufbaut, gelangt früher oder später zu den Partnern, mit denen sich eine Zusammenarbeit wirklich lohnt.
Der Wert echter Beziehungen
Guter Outreach bringt nicht nur Links, sondern auch Netzwerke, Vertrauen und Sichtbarkeit.
Diese Faktoren sind langfristig deutlich wertvoller als jede schnelle Linkbuilding-Taktik.
Suchmaschinen sehen nicht nur den Link selbst – sondern auch die Glaubwürdigkeit dahinter.
Wenn dich ein starkes fachliches Umfeld umgibt, wird auch deine Website stärker.
Beziehungsaufbau und Outreach sind die „menschliche Seite“ des Linkbuildings. Genau hier überschreitet SEO seine technischen Grenzen und tritt in die Welt echter Kommunikation ein. Wer das versteht und richtig umsetzt, gewinnt nicht nur Links, sondern baut langfristige fachliche Beziehungen auf – und genau darin liegt die wahre Stärke der Suchmaschinenoptimierung.
Social Media und Linkbuilding – der Motor der Sichtbarkeit
Soziale Netzwerke vergeben zwar keine direkten „SEO-Punkte“, spielen jedoch eine entscheidende Rolle dabei, dass guter Content jene erreicht, die später darauf verlinken. Wenn du deine Inhalte regelmäßig und strategisch promotest, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Journalist:innen, Blogger:innen und Fachportale darauf aufmerksam werden und natürliche Links entstehen. Gleichzeitig sind soziale Plattformen einer der besten Orte für den Beziehungsaufbau: Redakteur:innen, Influencer:innen und eine aktive, engagierte Community sind hier leichter erreichbar – und empfehlen gute Inhalte mit der Zeit oft von selbst weiter.
ROI-Messung im Linkbuilding – wie du erkennst, ob es wirklich funktioniert
Der Aufwand für Linkbuilding lohnt sich nur dann, wenn er echte Ergebnisse bringt: bessere Rankings, mehr Traffic und messbare Umsätze.
Dafür reicht Bauchgefühl jedoch nicht aus – die Wirkung muss messbar sein.
Der erste Schritt besteht darin, klar zu verstehen, was Links tatsächlich beeinflussen. Hochwertige Verlinkungen verbessern nicht nur das Ranking, sondern steigern auch Sichtbarkeit, Vertrauen und Conversions.
Die wichtigsten Kennzahlen, die du beobachten solltest:
Ranking-Positionen: Haben sich deine Keyword-Positionen in der Suche verbessert?
Organischer Traffic: Ist die Anzahl der Besucher aus der organischen Suche gestiegen?
Domain Authority / Domain Rating: Hat sich die allgemeine Autorität deiner Website laut Messungen erhöht?
Conversions: Wie viele neue Anfragen, Käufe oder Kontaktaufnahmen stammen aus dem organischen Traffic?
Linkqualität: Stammen neue Links aus stärkeren Quellen als zuvor?
Der ROI (Return on Investment) ist im Kern einfach: Wie viel Umsatz hat das Linkbuilding im Verhältnis zu den Kosten generiert?
Eine einfache Formel, um die Rentabilität sichtbar zu machen:
ROI = (Organischer Umsatz durch neue Links – Kosten für Linkbuilding) / Kosten für Linkbuilding × 100
Wenn du beispielsweise monatlich 300 € in Linkbuilding investierst und dein organischer Umsatz auf 1.000 € steigt, liegt dein ROI bei 233 % – du hast also mehr als das Doppelte deiner Investition zurückerhalten.
Was macht Linkbuilding effektiv?
Linkbuilding ist keine schnelle Lösung, sondern eine strategische Investition. Ergebnisse entstehen nicht über Nacht – doch wenn du konsequent und durchdacht vorgehst, bleibt die Wirkung langfristig stabil.
Die drei Grundprinzipien, die du dir merken solltest
-
1. Qualität ist immer mehr wert als Quantität.
Ein einziger wertvoller Link von einer relevanten Website ist mehr wert als hundert minderwertige.
-
2. Relevanz ist entscheidend.
Nur Verlinkungen, die thematisch zu deiner Website passen, liefern echten SEO-Wert.
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3. Natürlichkeit und Geduld sind essenziell.
In den Augen von Google ist ein organisch wachsendes Linkprofil das wahre Vertrauenssignal. Genau deshalb ist es sicherer und nachhaltiger als schnelle Lösungen.
Praktische Leitlinien
Was du tun solltest:
- Erstelle Inhalte mit echtem Mehrwert und hohem Informationsgehalt.
- Produziere Materialien, auf die andere gerne verlinken.
- Baue Beziehungen in fachlichen Communities und Medien auf.
- Überwache regelmäßig deine Ergebnisse und lerne aus dem Feedback.
Was du vermeiden solltest:
- Kaufe keine massenhaften oder billigen Links.
- Beteilige dich nicht an Linktausch-Netzwerken.
- Nutze keine automatisierten oder standardisierten Outreach-Nachrichten.
- Versuche nicht, mit Keywords oder überoptimierten Anchor-Texten zu manipulieren.
Der Kern erfolgreichen Linkbuildings liegt nicht in Tricks, sondern in der Kombination aus Vertrauen, Wertschöpfung und strategischem Denken. Wenn diese Grundlagen stimmen, zahlt sich deine Investition nicht nur messbar aus, sondern stärkt langfristig auch die Glaubwürdigkeit und das Wachstum deiner Online-Präsenz.
Linkbuilding als langfristiger Vertrauensaufbau
Linkbuilding ist kein Trick, kein Zauberspruch und keine einmalige SEO-Maßnahme. Es ist ein Prozess des Vertrauensaufbaus – sowohl in den Augen der Suchmaschinen als auch der Menschen.
Hinter jedem gut platzierten Link stehen Beziehungen, wertvolle Inhalte und fachliche Autorität. Diese lassen sich weder kaufen noch automatisieren – sie müssen verdient werden.
In der heutigen digitalen Welt, in der täglich Millionen neuer Seiten entstehen, sind Links die Währung der Glaubwürdigkeit. Für Google und andere Suchmaschinen sind hochwertige Backlinks vergleichbar mit fachlichen Empfehlungen – Signale dafür, dass hinter dir echter Wert steht.
Doch echte Ergebnisse werden nicht nur von Algorithmen gemessen: Gutes Linkbuilding bringt realen Traffic, Kunden und Markenbekanntheit.
Wie bei jedem nachhaltigen Online-Erfolg braucht es auch hier drei Dinge:
Geduld: Vertrauen und Autorität entstehen nicht von heute auf morgen.
Konsequenz: Regelmäßige, bewusste Arbeit führt zu organischem Wachstum.
Strategie: Links entfalten nur dann Wirkung, wenn sie einem größeren Ziel dienen.
Vergiss nicht: Entscheidend ist nicht, wie viele Links du erhältst, sondern wie viele Menschen dem vertrauen, wofür du stehst.
Wenn du Linkbuilding so verstehst – nicht als SEO-Trick, sondern als beziehungs- und wertschöpfenden Prozess – zeigt sich der Erfolg nicht nur im Ranking, sondern auch im Ruf deiner Marke.
Das ist die Essenz modernen Linkbuildings im Jahr 2025: menschliche Beziehungen, fachliche Autorität und langfristiges Vertrauen – jenseits von Algorithmen, getragen von Menschen.